FVDZ-Special: Kostenloses Webinar zur Patientenkommunikation
Eine gute Patientenkommunikation schafft Vertrauen und stärkt die Patientenbindung. Wer individuelle Bedürfnisse erkennt und gezielt darauf eingeht, kann auch den wirtschaftlichen Erfolg in der Praxis steigern. Im kostenlosen FVDZ-Special am Mittwoch, 28. Oktober, zeigt Referentin Sabine Kittel, wie Zahnärztinnen und Zahnärzte verschiedene Patiententypen besser einschätzen, souverän auf Einwände reagieren und auch in schwierigen Gesprächssituationen gelassen bleiben können. Das dreistündige Online-Seminar vermittelt praxisnahe Tipps für eine klare und professionelle Kommunikation im Praxisalltag. Kurzentschlossene können sich hier anmelden.
Infotage FACHDENTAL Frankfurt: FVDZ zum Jahresabschluss vor Ort
Nach Stuttgart geht es für den FVDZ direkt weiter. Am 6. und 7. November ist der Verband auf der infotage FACHDENTAL in Frankfurt vertreten. Neben neuen Produkten, innovativen Technologien und interessanten Fachvorträgen bietet die Messe Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Besuchen Sie uns in Halle 5, Stand 5.0A55 und kommen Sie mit dem FVDZ-Team und den Kolleginnen und Kollegen des Landesverbandes Hessen ins Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Themen rund um die Freiberuflichkeit! Mit dem Code FVDZ2026 sichern Sie sich hier ein kostenloses Messeticket.
ZA:vor Ort in München: Herausforderungen und Chancen für Zahnarztpraxen
Im Umfeld des Bayerischen Zahnärztetages hat die ZAeG zusammen mit dem FVDZ ein Event mit einem Ausblick auf die Schwierigkeiten und Möglichkeiten des Gesundheitswesens im nächsten Jahr veranstaltet. Bei zünftiger Brotzeit und reichhaltigem Buffet wurden die politische Ausgangslage, die Einschränkungen, aber auch die Möglichkeiten für die einzelne Praxis ausgiebig erläutert. Der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Dr. Christian Öttl, erklärte die Möglichkeiten der Steigerung und die Auswirkungen auf die Ergebnisse sowie die Notwendigkeiten für die Entwicklung des Punktwertes in der Diskussion mit der Politik. Dr. Andreas Jahnke, Vorstandsvorsitzender der ZAeG, erklärte die Auswirkungen auf die Vergütung im KZV-Bereich und die Notwendigkeit, ein besonderes Augenmerk auf den jeweiligen HVM zu haben, um nicht im Nachhinein stark rückbelastet zu werden. Auch hier wurden Möglichkeiten der geschickten Praxisorganisation dargestellt, um der Praxis in Zeiten strikter Budgetierung positive Entwicklungen zuteilwerden lassen zu können.
Hessen: Stadtallendorfer Gespräch zu aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen
Beim Stadtallendorfer Gespräch am 21. Oktober haben Ralph Pfeiffer und Laura Pfeiffer den FVDZ Hessen vertreten. Im angeregten Austausch mit Yanki Pürsün, dem gesundheitspolitischen Sprecher der FDP Hessen, standen zentrale Herausforderungen im Gesundheitswesen im Fokus: der Fachkräftemangel, der steigende Frauenanteil in der Zahnärzteschaft und dessen Auswirkungen auf die Versorgung, die zunehmende Bürokratie sowie viele weitere aktuelle Themen. Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen waren die FVDZ-Mitglieder Boris Jablonski und seine Frau Anahita Jablonski-Momeni. Organisiert wird die Veranstaltung regelmäßig von Herbert Köller, der ebenfalls langjähriges FVDZ-Mitglied ist.
Bayern: Klare Worte beim Bayrischen Zahnärztetag
Zur Eröffnung des Bayerischen Zahnärztetages traf sich das Who is who der gesamten Branche. Von den Präsidenten, den KZV-Vorsitzenden, den Wissenschaftlern der Fachgesellschaften bis zu den Politikern und Industriepartnern war alles vertreten. Das mutmachende Grußwort der Bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hielt auch Ausblicke auf die Bundespolitik bereit, auf die Bayern positiv ausstrahlen soll. Sowohl der KZV-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Schott als auch der Präsident der BLZK Frank Wohl gaben klare Denkanstöße an die Politik und kritisierten, Zahnärztinnen und Zahnärzte würden angesichts der gestutzten Punktwertentwicklungsmöglichkeiten mit der gesamten Ärzteschaft gleichgesetzt, und das, obwohl die Politik die großen Erfolge der Zahnmedizin im Bereich der Prävention immer wieder hervorhebe. Das Thema der Fachvorträge betraf die Prothetik und auch die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bereithält. Auch der FVDZ war mit einem eigenen Stand vertreten. Anita Wuttke, Christian Deffner, Manfred Kinner und Christoph Benz vom FVDZ-Landesverband Bayern waren vor Ort, um mit Mitgliedern sowie Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle Themen auszutauschen.
GOÄ-Reform: Kritik kommt von Verbänden und Fachgesellschaften
Zahlreiche ärztliche Berufsverbände und Fachgesellschaften monieren den GOÄ-Entwurf und werfen der Bundesärztekammer (BÄK) mangelnde Transparenz und Beteiligung vor – welche die Kritik zurückweist. Das schreibt der änd im Verweis auf einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU). Darin heißt es, bei dem zwischen BÄK und PKV-Verband abgestimmten Entwurf gebe es „weiterhin erheblichen und substanziellen Klärungs- und Verbesserungsbedarf“. Es handele sich um keinen mit der Ärzteschaft geeinten Entwurf; wesentliche Teile seien ohne die betroffenen Berufsverbände und Fachgesellschaften entwickelt und konsentiert worden. Bemängelt wird unter anderem, dass Datengrundlagen, betriebswirtschaftliche Kalkulationen und damit auch die Herleitungen der Neubewertungen nicht offengelegt worden seien. Zudem fehlten nachvollziehbare Folgeabschätzungen für die Fachgebiete und Versorgungsbereiche im Einzelnen. Hingegen ist die BÄK der Auffassung, der Deutsche Ärztetag 2025, bei dem die Delegierten über den Entwurf einer neuen GOÄ abgestimmt hatten, sei die „einzig demokratisch legitimierte Vertretung aller Ärztinnen und Ärzte in Deutschland“, weshalb die Unterzeichner des offenen Briefs nicht für die Mehrheit der Ärzteschaft stünden.
Quelle: änd, offener Brief Berufsverbände/Fachgesellschaften, DÄ
PHP-Sicherheitslücke: Zügiges Handeln nötig – auch für Praxen
Die Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP, auf der etwa Content-Management-Systeme wie WordPress basieren, müsse auch für niedergelassene Ärzte Anlass sein, die eigene Website zu überprüfen, ist im änd zu lesen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte Mitte voriger Woche eine Cybersicherheitswarnung herausgegeben, verbunden mit dem Hinweis, rasch verfügbare Updates zu installieren. Der IT-Sicherheitsexperte Mark Peters sagte gegenüber dem änd, der Schaden für eine Praxis sei überschaubar, wenn die Praxis-Website nur Öffnungszeiten und Kontaktdaten bereitstelle, Patienten dort keine Daten eingeben könnten. Praxisbetreiber sollten den Dienstleister der Website kontaktieren und die Sicherheitsupdates einspielen lassen – solange sollte man die Website vom Netz nehmen. Die Updates könnten auch mit Blick auf eine Cyberschutzversicherung wichtig sein. Es müsse auch geprüft werden, ob schon Schadcode eingespielt wurde, sagt der IT-Sicherheitsexperte Mirko Ross in der FAZ.
Quelle: dpa, änd, FAZ
GKV-Spitzenverband: Dunkelfeld-Studie zu Betrug
Laut apotheke adhoc debattierten Politik und Kassen schon seit Jahren über die Notwendigkeit einer umfassenden Studie zu Falschabrechnungen im Gesundheitswesen. „Deshalb hat der GKV-Spitzenverband die Initiative ergriffen und eine Dunkelfeldstudie beauftragt“, zitiert das Portal Martin Krasney aus dem Vorstand des GKV-Spitzenverbands mit Verweis auf die Deutsche Presse-Agentur. Laut Krasney bezifferten internationale Studien das Dunkelfeld auf fünf bis zehn Prozent der Leistungsausgaben im jeweiligen Gesundheitswesen. „In Deutschland wäre die Schadenshöhe damit im zweistelligen Milliardenbereich.“ Die GKV-Dunkelfeldstudie soll im April 2029 Ergebnisse zum Ausmaß der Wirtschaftskriminalität im Gesundheitswesen liefern; auch Maßnahmen dagegen sollen aufgeführt werden.
Quelle: apotheke adhoc, änd, PZ, DAZ, dpa
Zahnärztliche Niederlassung 2025: Kosten 15 Prozent über Vorjahresniveau
Die Investitionsbereitschaft von Zahnärztinnen und Zahnärzten in die eigene Niederlassung ist hoch, belegt eine Analyse der apoBank zu zahnärztlichen Existenzgründungen 2025. So werden höhere Kaufpreise für Praxen gezahlt und in deren Weiterentwicklung investiert. Die Untersuchung zeigt auch: Die Einzelpraxis bleibt die bevorzugte Form der Existenzgründung. Erstmals überschritt das durchschnittliche Investitionsvolumen bei Übernahme zur Gründung einer Einzelpraxis die Marke von 500.000 Euro. Im Durchschnitt zahlten Zahnärztinnen und Zahnärzte einen Übernahmepreis von 255.000 Euro und investierten weitere 263.000 Euro in Modernisierung und Ausstattung. Damit lagen die Praxisinvestitionen 2025 im Schnitt bei 518.000 Euro und damit 15 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zugleich unterscheiden sich die gezahlten Kaufpreise erheblich: Zwölf Prozent der Einzelpraxisgründer zahlten höchstens 50.000 Euro für die übernommene Praxis, gleichzeitig waren 13 Prozent bereit, einen Übernahmepreis von mindestens 500.000 Euro zu zahlen.
Quelle: apoBank, Quintessence
Organspende: Kampagne von HÄV und BIÖG
Die politische Debatte um die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organ- und Gewebespende hat das öffentliche Interesse an dem Thema verstärkt, sind sich der Hausärztinnen- und Hausärzteverband (HÄV) und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sicher. Deshalb stellen sie jetzt neue Informationsmaterialien zur Verfügung, um Patienten eigenständige Entscheidungen zu ermöglichen. Flyer, Plakate und Videos etwa sollen zudem die häufigsten Irrtümer zur Organ- und Gewebespende aufgreifen. So glauben laut einer BIÖG-Befragung sieben von zehn Befragten, aus gesundheitlichen Gründen keine Organe spenden zu können; und fast die Hälfte nimmt an, dass es eine obere Altersgrenze für die Spende gibt. Indes gibt es nur wenige Erkrankungen, die eine Organspende unmöglich machen, und eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Zudem zeigt die Befragung: Nur 30 Prozent wissen gut Bescheid, welche Möglichkeiten sie haben, ihre Entscheidung zu dokumentieren.
Quelle: DÄ, HÄV, BIÖG
Streit um die Ästhetik
Ist die Mehrfarbentechnik bei Mehrschichtfüllungen medizinisch notwendig? Während Gerichte die medizinische Notwendigkeit von Ästhetik vielfach bejahen, wollen private Versicherungen diese höherwertige Leistung in ihren Vertragsklauseln oftmals ausschließen.
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