Wöchentlicher Newsletter FVDZ aktuell

Das FVDZ aktuell bietet jeden Dienstag die wichtigsten News aus der Berufs- und Gesundheitspolitik, dem Verbandsleben sowie Kommentierungen zu ausgewählten Themen in kompakter Form. Außerdem gibt es immer einen Praxistipp und aktuelle Infos über Kongresse, Seminare und Webinare.

 

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Aus dem Verband

FVDZ-Special: Kostenloses Webinar zur Patientenkommunikation
Eine gute Patientenkommunikation schafft Vertrauen und stärkt die Patientenbindung. Wer individuelle Bedürfnisse erkennt und gezielt darauf eingeht, kann auch den wirtschaftlichen Erfolg in der Praxis steigern. Im kostenlosen FVDZ-Special am Mittwoch, 28. Oktober, zeigt Referentin Sabine Kittel, wie Zahnärztinnen und Zahnärzte verschiedene Patiententypen besser einschätzen, souverän auf Einwände reagieren und auch in schwierigen Gesprächssituationen gelassen bleiben können. Das dreistündige Online-Seminar vermittelt praxisnahe Tipps für eine klare und professionelle Kommunikation im Praxisalltag. Kurzentschlossene können sich hier anmelden.

Infotage FACHDENTAL Frankfurt: FVDZ zum Jahresabschluss vor Ort
Nach Stuttgart geht es für den FVDZ direkt weiter. Am 6. und 7. November ist der Verband auf der infotage FACHDENTAL in Frankfurt vertreten. Neben neuen Produkten, innovativen Technologien und interessanten Fachvorträgen bietet die Messe Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Besuchen Sie uns in Halle 5, Stand 5.0A55 und kommen Sie mit dem FVDZ-Team und den Kolleginnen und Kollegen des Landesverbandes Hessen ins Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Themen rund um die Freiberuflichkeit! Mit dem Code FVDZ2026 sichern Sie sich hier ein kostenloses Messeticket.

ZA:vor Ort in München: Herausforderungen und Chancen für Zahnarztpraxen
Im Umfeld des Bayerischen Zahnärztetages hat die ZAeG zusammen mit dem FVDZ ein Event mit einem Ausblick auf die Schwierigkeiten und Möglichkeiten des Gesundheitswesens im nächsten Jahr veranstaltet. Bei zünftiger Brotzeit und reichhaltigem Buffet wurden die politische Ausgangslage, die Einschränkungen, aber auch die Möglichkeiten für die einzelne Praxis ausgiebig erläutert. Der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Dr. Christian Öttl, erklärte die Möglichkeiten der Steigerung und die Auswirkungen auf die Ergebnisse sowie die Notwendigkeiten für die Entwicklung des Punktwertes in der Diskussion mit der Politik. Dr. Andreas Jahnke, Vorstandsvorsitzender der ZAeG, erklärte die Auswirkungen auf die Vergütung im KZV-Bereich und die Notwendigkeit, ein besonderes Augenmerk auf den jeweiligen HVM zu haben, um nicht im Nachhinein stark rückbelastet zu werden. Auch hier wurden Möglichkeiten der geschickten Praxisorganisation dargestellt, um der Praxis in Zeiten strikter Budgetierung positive Entwicklungen zuteilwerden lassen zu können.

Aus den Landesverbänden

Hessen: Stadtallendorfer Gespräch zu aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen
Beim Stadtallendorfer Gespräch am 21. Oktober haben Ralph Pfeiffer und Laura Pfeiffer den FVDZ Hessen vertreten. Im angeregten Austausch mit Yanki Pürsün, dem gesundheitspolitischen Sprecher der FDP Hessen, standen zentrale Herausforderungen im Gesundheitswesen im Fokus: der Fachkräftemangel, der steigende Frauenanteil in der Zahnärzteschaft und dessen Auswirkungen auf die Versorgung, die zunehmende Bürokratie sowie viele weitere aktuelle Themen. Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen waren die FVDZ-Mitglieder Boris Jablonski und seine Frau Anahita Jablonski-Momeni. Organisiert wird die Veranstaltung regelmäßig von Herbert Köller, der ebenfalls langjähriges FVDZ-Mitglied ist.

Bayern: Klare Worte beim Bayrischen Zahnärztetag
Zur Eröffnung des Bayerischen Zahnärztetages traf sich das Who is who der gesamten Branche. Von den Präsidenten, den KZV-Vorsitzenden, den Wissenschaftlern der Fachgesellschaften bis zu den Politikern und Industriepartnern war alles vertreten. Das mutmachende Grußwort der Bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hielt auch Ausblicke auf die Bundespolitik bereit, auf die Bayern positiv ausstrahlen soll. Sowohl der KZV-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Schott als auch der Präsident der BLZK Frank Wohl gaben klare Denkanstöße an die Politik und kritisierten, Zahnärztinnen und Zahnärzte würden angesichts der gestutzten Punktwertentwicklungsmöglichkeiten mit der gesamten Ärzteschaft gleichgesetzt, und das, obwohl die Politik die großen Erfolge der Zahnmedizin im Bereich der Prävention immer wieder hervorhebe. Das Thema der Fachvorträge betraf die Prothetik und auch die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bereithält. Auch der FVDZ war mit einem eigenen Stand vertreten. Anita Wuttke, Christian Deffner, Manfred Kinner und Christoph Benz vom FVDZ-Landesverband Bayern waren vor Ort, um mit Mitgliedern sowie Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle Themen auszutauschen.

Aus der Gesundheitspolitik

GOÄ-Reform: Kritik kommt von Verbänden und Fachgesellschaften

Zahlreiche ärztliche Berufsverbände und Fachgesellschaften monieren den GOÄ-Entwurf und werfen der Bundesärztekammer (BÄK) mangelnde Transparenz und Beteiligung vor – welche die Kritik zurückweist. Das schreibt der änd im Verweis auf einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU). Darin heißt es, bei dem zwischen BÄK und PKV-Verband abgestimmten Entwurf gebe es „weiterhin erheblichen und substanziellen Klärungs- und Verbesserungsbedarf“. Es handele sich um keinen mit der Ärzteschaft geeinten Entwurf; wesentliche Teile seien ohne die betroffenen Berufsverbände und Fachgesellschaften entwickelt und konsentiert worden. Bemängelt wird unter anderem, dass Datengrundlagen, betriebswirtschaftliche Kalkulationen und damit auch die Herleitungen der Neubewertungen nicht offengelegt worden seien. Zudem fehlten nachvollziehbare Folgeabschätzungen für die Fachgebiete und Versorgungsbereiche im Einzelnen. Hingegen ist die BÄK der Auffassung, der Deutsche Ärztetag 2025, bei dem die Delegierten über den Entwurf einer neuen GOÄ abgestimmt hatten, sei die „einzig demokratisch legitimierte Vertretung aller Ärztinnen und Ärzte in Deutschland“, weshalb die Unterzeichner des offenen Briefs nicht für die Mehrheit der Ärzteschaft stünden. 
Quelle: änd, offener Brief Berufsverbände/Fachgesellschaften, DÄ

PHP-Sicherheitslücke: Zügiges Handeln nötig – auch für Praxen
Die Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP, auf der etwa Content-Management-Systeme wie WordPress basieren, müsse auch für niedergelassene Ärzte Anlass sein, die eigene Website zu überprüfen, ist im änd zu lesen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte Mitte voriger Woche eine Cybersicherheitswarnung herausgegeben, verbunden mit dem Hinweis, rasch verfügbare Updates zu installieren. Der IT-Sicherheitsexperte Mark Peters sagte gegenüber dem änd, der Schaden für eine Praxis sei überschaubar, wenn die Praxis-Website nur Öffnungszeiten und Kontaktdaten bereitstelle, Patienten dort keine Daten eingeben könnten. Praxisbetreiber sollten den Dienstleister der Website kontaktieren und die Sicherheitsupdates einspielen lassen – solange sollte man die Website vom Netz nehmen. Die Updates könnten auch mit Blick auf eine Cyberschutzversicherung wichtig sein. Es müsse auch geprüft werden, ob schon Schadcode eingespielt wurde, sagt der IT-Sicherheitsexperte Mirko Ross in der FAZ.
Quelle: dpa, änd, FAZ

GKV-Spitzenverband: Dunkelfeld-Studie zu Betrug
Laut apotheke adhoc debattierten Politik und Kassen schon seit Jahren über die Notwendigkeit einer umfassenden Studie zu Falschabrechnungen im Gesundheitswesen. „Deshalb hat der GKV-Spitzenverband die Initiative ergriffen und eine Dunkelfeldstudie beauftragt“, zitiert das Portal Martin Krasney aus dem Vorstand des GKV-Spitzenverbands mit Verweis auf die Deutsche Presse-Agentur. Laut Krasney bezifferten internationale Studien das Dunkelfeld auf fünf bis zehn Prozent der Leistungsausgaben im jeweiligen Gesundheitswesen. „In Deutschland wäre die Schadenshöhe damit im zweistelligen Milliardenbereich.“ Die GKV-Dunkelfeldstudie soll im April 2029 Ergebnisse zum Ausmaß der Wirtschaftskriminalität im Gesundheitswesen liefern; auch Maßnahmen dagegen sollen aufgeführt werden. 
Quelle: apotheke adhoc, änd, PZ, DAZ, dpa

Zahnärztliche Niederlassung 2025: Kosten 15 Prozent über Vorjahresniveau
Die Investitionsbereitschaft von Zahnärztinnen und Zahnärzten in die eigene Niederlassung ist hoch, belegt eine Analyse der apoBank zu zahnärztlichen Existenzgründungen 2025. So werden höhere Kaufpreise für Praxen gezahlt und in deren Weiterentwicklung investiert. Die Untersuchung zeigt auch: Die Einzelpraxis bleibt die bevorzugte Form der Existenzgründung. Erstmals überschritt das durchschnittliche Investitionsvolumen bei Übernahme zur Gründung einer Einzelpraxis die Marke von 500.000 Euro. Im Durchschnitt zahlten Zahnärztinnen und Zahnärzte einen Übernahmepreis von 255.000 Euro und investierten weitere 263.000 Euro in Modernisierung und Ausstattung. Damit lagen die Praxisinvestitionen 2025 im Schnitt bei 518.000 Euro und damit 15 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zugleich unterscheiden sich die gezahlten Kaufpreise erheblich: Zwölf Prozent der Einzelpraxisgründer zahlten höchstens 50.000 Euro für die übernommene Praxis, gleichzeitig waren 13 Prozent bereit, einen Übernahmepreis von mindestens 500.000 Euro zu zahlen. 
Quelle: apoBank, Quintessence

Organspende: Kampagne von HÄV und BIÖG
Die politische Debatte um die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organ- und Gewebespende hat das öffentliche Interesse an dem Thema verstärkt, sind sich der Hausärztinnen- und Hausärzteverband (HÄV) und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sicher. Deshalb stellen sie jetzt neue Informationsmaterialien zur Verfügung, um Patienten eigenständige Entscheidungen zu ermöglichen. Flyer, Plakate und Videos etwa sollen zudem die häufigsten Irrtümer zur Organ- und Gewebespende aufgreifen. So glauben laut einer BIÖG-Befragung sieben von zehn Befragten, aus gesundheitlichen Gründen keine Organe spenden zu können; und fast die Hälfte nimmt an, dass es eine obere Altersgrenze für die Spende gibt. Indes gibt es nur wenige Erkrankungen, die eine Organspende unmöglich machen, und eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Zudem zeigt die Befragung: Nur 30 Prozent wissen gut Bescheid, welche Möglichkeiten sie haben, ihre Entscheidung zu dokumentieren.
Quelle: DÄ, HÄV, BIÖG

Praxistipp der Woche

Streit um die Ästhetik 

Ist die Mehrfarbentechnik bei Mehrschichtfüllungen medizinisch notwendig? Während Gerichte die medizinische Notwendigkeit von Ästhetik vielfach bejahen, wollen private Versicherungen diese höherwertige Leistung in ihren Vertragsklauseln oftmals ausschließen.
Den gesamten DFZ-Artikel finden Sie hier.

 

Aus dem Verband

infotage FACHDENTAL Stuttgart: FVDZ setzt auf persönliche Gespräche
Rund 4000 Fachbesucherinnen und -besucher und 160 ausstellende Unternehmen kamen bei der infotage FACHDENTAL in Stuttgart zusammen, bei der auch der FVDZ mit einem eigenen Messestand vertreten war und sich an der Gestaltung des umfangreichen Fortbildungsprogramms der Messe beteiligte. Unterstützt vom baden-württembergischen Landesvorsitzenden Joachim Härer, seinem Stellvertreter Thomas Schlachta und weiteren engagierten Mitgliedern führte das FVDZ-Team zahlreiche Gespräche. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte eine Glücksrad-Aktion, bei der sich Besucherinnen und Besucher spielerisch über die Verbandsarbeit informieren konnten. Beim Gründertag am Samstag nutzte der FVDZ die Gelegenheit, angehenden Praxisgründerinnen und -gründer das Existenzgründerprogramm und weitere Verbandsangebote vorzustellen. Auch die stellvertretende Bundesvorsitzende Jeannine Bonaventura und Geschäftsführer Ralf Rausch waren vor Ort. Die Messe stand damit ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs, neuer Kontakte und spannender Impulse für den Praxisalltag. Anfang November geht es weiter mit der infotage Fachdental in Frankfurt. Kostenlose Tickets gibt es mit dem Code FVDZ2026 hier.

ZA:vor Ort Stuttgart: Austausch auf Augenhöhe
Am Freitagabend nach der infotage FACHDENTAL lud die ZA zur Veranstaltungsreihe „ZA:vor Ort“ in den Ratskeller Stuttgart ein. Im Mittelpunkt stand der Vortrag „Politik trifft Praxis: WIR bleiben erfolgreich“, mit dem Dana Tech, Referentin und Praxiscoach der ZA eG, und Dr. Andreas Janke, Zahnarzt und Vorstand der ZA eG, die Risiken und Nebenwirkungen der aktuellen Gesundheitspolitik beleuchteten und zeigten, wie Zahnarztpraxen den Herausforderungen erfolgreich begegnen können. Auch der FVDZ war bei der Veranstaltung vertreten und nutzte die Gelegenheit, den Verband und seine Arbeit kurz vorzustellen. Mit dabei waren unter anderen die stellvertretende Bundesvorsitzende Jeannine Bonaventura und der baden-württembergische Landesvorsitzende Joachim Härer. Bei einem gemeinsamen Abendessen klang die Veranstaltung in geselliger Runde aus. Dabei blieb reichlich Gelegenheit, die Themen des Abends zu vertiefen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Young Dentist Day 2026: Fortbildung und Austausch für den zahnärztlichen Nachwuchs
Am 7. November lädt young dentist den zahnärztlichen Nachwuchs zum Young Dentist Day ins Hilton Hotel Düsseldorf ein. Young dentist ist die gemeinsame Initiative des FVDZ und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), die junge Zahnärztinnen und Zahnärzte beim Berufseinstieg mit Fortbildungsangeboten, Orientierung und Möglichkeiten zur Vernetzung unterstützt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erwarten praxisnahe Vorträge zu Themen wie Cracked Tooth, MTA, Restaurationen und Frontzahnästhetik. Neben der fachlichen Fortbildung bleibt ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch und zum Netzwerken. Von 14 Uhr an besteht außerdem die Möglichkeit, in die DGET-Jahrestagung hineinzuschnuppern. Mehr Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Aus der Gesundheits- und Standespolitik

Zuckersteuer: Bundesregierung einigt sich auf neue Variante
Nach langem Hin und Her hat sich die Regierungskoalition nun doch auf die Einführung einer Zuckersteuer verständigt. Von einem großen Aufschlag, den das Finanzministerium im Sommer sehr schnell zurückgezogen hatte, in dem sogar von einer Steuer auf Light- und Zero-Getränke die Rede war, ist nun eher eine kleine Steuervariante übriggeblieben. Nachdem das Kanzleramt den unabgestimmten Referentenentwurf aus dem Finanzministerium vor zwei Wochen gestoppt hat, hat sich die Koalition nun auf eine zweistufige Besteuerung (26 Cent ab 5 Gramm Zucker und 32 Cent ab 8 Gramm pro Liter) von Limonaden und anderen zuckergesüßten Getränken geeinigt. Ausgenommen von der Besteuerung sollen wegen zu hohen Bürokratieaufwands kleinere Limonadenhersteller werden. Die neue Steuer soll von Juli 2027 an erhoben werden. Kritik an der Zuckersteuer gibt es allerdings immer noch koalitionsintern. Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) forderte, eine Zuckersteuer müsse streng zweckgebunden zur Gesundheitsförderung erhoben werden. Alexander Hoffmann, CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, plädierte für einen späteren Start der Zuckersteuer, damit sich die Unternehmen darauf vorbereiten könnten.
Quelle: Tagesspiegel Background, Tagesschau

Schätzerkreis: GKV-Beitragssätze können stabil bleiben
Mit Spannung geht der Blick jedes Jahr Mitte Oktober in Richtung Schätzerkreis. Dieser gibt alljährlich eine Prognose zur Höhe des zu erwartenden Zusatzbeitrags für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ab. Nach dem umfangreichen Sparpaket, das Mitte des Jahres mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) geschnürt wurde, wurde die Prognose des Expertengremiums, in dem neben Vertretern des GKV-Spitzenverbands und des Bundesamts für Soziale Sicherung auch Regierungsvertreter sitzen, mit besonderer Ungeduld erwartet. Die erlösende Nachricht: Der Schätzerkreis geht davon aus, dass die für 2027 zu erwartenden Ausgaben durch GKV-Beitragssätze auf dem derzeitigen Niveau gedeckt werden können. Eine gute Nachricht für die Versicherten, denn die Mehrheit der GKV-Versicherten kann damit rechnen, dass die Krankenkassenbeiträge stabil bleiben. Der Zusatzbeitrag liegt derzeit bei 2,9 Prozent. Die besserverdienenden GKV-Versicherten werden allerdings auf jeden Fall einen höheren Beitrag zahlen müssen, da im GKV-BStabG die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze vorgesehen wurde. Den jeweiligen „individuellen Zusatzbeitrag“ legt jede der mehr als 90 Krankenkassen Ende des Jahres fest – und da in die Berechnung des Wertes dann auch noch die eigene Vermögenslage und die gesetzlich vorgeschriebene Rücklage einfließen, ist nach wie vor offen, ob die Beiträge tatsächlich stabil bleiben. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hatte vergangene Woche anlässlich des Deutschen Arbeitergebertages in einem Interview gesagt: Stiege die Sozialversicherungsquote weiter Richtung 45 Prozent, käme dies einem „politischen Selbstmord“ gleich.
Quelle: RND, Tagesspiegel Background

Reform: Gesetz zur Notfallversorgung verabschiedet
Es ist die erste Strukturreform im Gesundheitssystem und soll Einsparungen von 1,2 Milliarden Euro bringen: Ende vergangener Woche hat der Bundestag die lang erwartete Reform der Notfallversorgung beschlossen. Kernelement ist der Aufbau von 750 „integrierten Notfallzentren“ an Kliniken. Damit sollen Patienten gezielter gesteuert sowie ambulanter und stationärer Bereich enger miteinander verzahnt werden. Damit sollen vor allen Dingen die Notaufnahmen entlastet werden. Eine große Bedeutung in der Notfallversorgung kommt künftig der telefonischen Ersteinschätzung von Patientinnen und Patienten und der digitalen Vernetzung der Notfallnummern 112 und 116 117 zu. Darüber sollen die Hilfesuchenden direkt in die passende Versorgungsebene vermittelt werden. Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) lobte die Reform, das Gesundheitssystem werde effizienter. Unumstritten ist die Reform allerdings nicht. Die vorgesehene Terminmeldepflicht halten viele Ärzte für einen unzulässigen Eingriff in ihre Autonomie.
Quelle: Tagesspiegel Background, Tagesschau, Deutschlandfunk

KZBV: Stellungnahme zum GeDIG
Die KZBV betont in einer Stellungnahme anlässlich der Anhörung zum Entwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages in der vorigen Woche, die Praxen hätten keinen Einfluss auf die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen durch die Software-Hersteller. Allein bei diesen läge es zu gewährleisten, dass ihre Praxisverwaltungssysteme den Interoperabilitäts-Anforderungen genügen. Ebenso seien die Hersteller für die fristgerechte Zertifizierung ihrer Systeme verantwortlich. Deshalb dürfe es „nicht ohne Weiteres“ zu einer Sanktionierung der Vertragszahnärzte kommen. Vor diesem Hintergrund dürfe die „Ausgestaltungskompetenz von KZBV und GKV-Spitzenverband nicht durch vom Gesetzgeber zwingend vorgegebene Vertragsinhalte ausgehebelt werden“. Es gelte, die Expertise der Selbstverwaltung in den Gesetzgebungsprozess einzubeziehen. 
Quelle: KZBV

Bundesapothekerkammer: Strategiepapier zur Krisenvorsorge vorgestellt
Die Bundesapothekerkammer hat ein Strategiepapier zur Krisenvorsorge durch Apotheken erarbeitet und beschlossen, teilt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mit. Der Präsident der Bundesapothekerkammer Armin Hoffmann sagte: „Resilienz entsteht nicht erst im Ereignisfall. Sie muss im Normalbetrieb aufgebaut und geübt werden. Dazu gehören klare Zuständigkeiten sowie die Einbindung der öffentlichen Apotheken, der Krankenhaus- und Bundeswehrapotheken und der Apothekerkammern in Krisenstäbe und Bevölkerungsschutzstrukturen. Wir brauchen belastbare Bevorratungskonzepte, digitale Lagebilder, eine geschützte Infrastruktur sowie eine nachhaltige Finanzierung.“ Das Strategiepapier wurde vorige Woche beim hybriden Symposium der Bundesapothekerkammer „Deutschland im Krisenfall – welche Rolle übernehmen Apotheken?“ in Berlin diskutiert gemeinsam mit Ines Perea, Unterabteilungsleiterin für Gesundheitssicherheit im Bundesgesundheitsministerium, und Oberstapotheker Dr. Bernd Klaubert von der Bundeswehr. 
Quelle: ABDA, zm

Eklund Foundation: Zahngesundheitsprojekt wird gefördert
Die Eklund Foundation, eine internationale Stiftung für zahnmedizinische Forschung und Bildung, hat jüngst die Vergabe von Stipendien in einer Gesamthöhe von 242.000 Euro an drei internationale universitäre Forschungsprojekte bekannt gegeben. Die höchste Förderung mit 120.000 Euro erhält ein Forschungsprojekt der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS), wie das Klinikum mitteilt. Das Projekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen von GLP-1-Rezeptor-Agonisten (gegen Typ-2-Diabetes oder Adipositas) auf die Mund- und Zahngesundheit. Allein in den USA dürfte die Zahl der Menschen, die damit therapiert werden, bis 2030 auf 30 Millionen ansteigen; auch in Deutschland dürfte die Nachfrage stark zunehmen. Unter dem Begriff „Ozempic-Zahn“ gab es bereits Berichte über Mundtrockenheit, Zahnschmelzerosion und rasch fortschreitende Karies, die mit GLP-1-Medikamenten in Verbindung gebracht werden. Um die Ursachen zu erforschen, sollen Patienten über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht werden. 
Quelle: UKS

Praxistipp der Woche

Auf ein Neues
Immer noch nicht scheint es in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, wie bei gesetzlich Versicherten mit Füllungsleistungen und deren Mehrkosten umzugehen ist. Nicht einmal die Hälfte aller Füllungen wird entsprechend berechnet. Deshalb noch einmal die Fakten zur Mehrkostenvereinbarung.
Den gesamten DFZ-Artikel finden Sie hier.

HV-Nachlese

HV-Auftakt: Geschlossenheit gegenüber Politik zeigen
Ein starkes Signal der Geschlossenheit ist in diesem Jahr von der Hauptversammlung (HV) des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ausgegangen. Fast drei Tage lang tagten die Delegierten in Kassel und diskutierten über die Zukunft des Gesundheitswesens, aktuelle politische Entwicklungen mit Auswirkungen auf Zahnmedizin und Praxen sowie die Förderung von Freiberuflichkeit und Niederlassung. „Wir reden längst nicht mehr nur über einzelne Gesetze oder einzelne Maßnahmen, wir reden über das große Ganze“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende Christian Öttl zum Auftakt der HV und appellierte: „Nutzen wir unsere Möglichkeiten. Übernehmen wir Verantwortung. Machen wir unseren Beruf, machen wir die freie Praxis für die nächste Generation attraktiv.“ Bei der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der HV, moderiert von der stellvertretenden FVDZ-Bundesvorsitzenden Jeannine Bonaventura, rief die Präsidentin der Bundeszahnärztekammer, Romy Ermler, zur Geschlossenheit der Zahnärzteschaft gegenüber den politisch Verantwortlichen für diese Aufgabe auf. Geschlossenheit mahnte auch der Vorstandsvorsitzende der KZBV, Martin Hendges, an. Gerade in gesamtgesellschaftlich schwierigen Zeiten müsse die Zahnärzteschaft gemeinsam und geeint auftreten. Die Vorsitzende des Bundesfachausschusses Gesundheit der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, hält die von Bundeskanzler Friedrich Merz erneut angestoßene Debatte zum dualen Versicherungssystem in Deutschland für überflüssig. Verbesserungen hinsichtlich Entlastung von Praxen einerseits und Wartezeiten andererseits seien vor allem über einen soliden Bürokratieabbau und weniger Misstrauen im System zu erreichen. Dies bestärkte auch der FVDZ-Bundesvorsitzende: „Wir brauchen keine Flucht aus dem System, sondern Veränderungen im System: weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in die Selbstverwaltung und bessere Rahmenbedingungen für freiberufliche Praxen.“

Resolutionen verabschiedet: Keine Budgetierung! Keine Spaltung!
Die HV des FVDZ hat zwei Resolutionen verabschiedet, die der Bundesvorstand im Einvernehmen mit dem Erweiterten Bundesvorstand eingebracht hat. In der Resolution „Keine Budgetierung zahnärztlicher Leistungen – Prävention stärken, Versorgung sichern“ weist die HV die im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) verankerte strikte Budgetierung zahnärztlicher Leistungen „entschieden“ zurück. Vielmehr wird die Bundesregierung aufgefordert, eine „leistungsgerechte Vergütung sicherzustellen“ und „die präventionsorientierte Zahnmedizin als wesentlichen Stabilitätsfaktor der gesetzlichen Krankenversicherung anzuerkennen und entsprechend zu fördern“. Denn, so heißt es in der Begründung, die wirtschaftliche Tragfähigkeit inhabergeführter Zahnarztpraxen und die Niederlassungsbereitschaft seien gefährdet. In der Resolution „Wir haben nur eine Approbation! Keine Zersplitterung des zahnärztlichen Berufsstandes“ wird der Gesetzgeber aufgefordert, § 28 Absatz 2 Satz 1 SGB V in der Fassung des BStabG ersatzlos zu streichen, wonach nicht zur zahnärztlichen Behandlung die kieferorthopädische Behandlung gehöre „durch Vertragszahnärzte, die keine Anerkennung als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, keinen dem Fachzahnarzt für Kiefernorthopädie gleichwertigen Abschluss oder keine im Bundesmantelvertrag für Zahnärzte festgelegte ausreichende praktische Erfahrung in der kieferorthopädischen Behandlung besitzen“. In der Begründung heißt es, der FVDZ lehne es ab, „die Ausübung einzelner Bereiche der Zahnmedizin allein bestimmten Fachzahnarztqualifikationen vorzubehalten“. Beide Resolutionen wurden einstimmig angenommen.

Zuckersteuer: Einnahmen zweckgebunden verwenden – für Prävention
In dem von den Landesvorständen Westfalen-Lippe, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein, Schleswig-Holstein in die HV eingebrachten Antrag „Zuckersteuer – Prävention und Glaubwürdigkeit“ wird gefordert, die Einnahmen aus einer „Zuckersteuer“ verbindlich und transparent der (Mundgesundheits-)Prävention zugutekommen zu lassen. In der Begründung heißt es, eine „Zuckersteuer“ verliere an Akzeptanz, wenn sie mit Gesundheitsschutz begründet werde, aber Haushaltslöcher schließen solle und damit zweckentfremdet werde. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen. Derweil war am vorigen Freitag im Tagesspiegel mit Bezug auf eine AFP-Meldung zu lesen, die Regierungskoalition habe sich bei der Zuckersteuer auf einen Kompromiss verständigt. Mit Verweis auf die Bild-Zeitung soll die Steuer im Juli 2027 in Kraft treten, ein halbes Jahr später als geplant. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lenkte demnach bei den Steuersätzen ein und verwarf Pläne für eine zusätzliche, dritte Steuerstufe. Nun soll die Steuer erst mit einer Produktionsmenge von mehr als 70.000 Litern pro Jahr anfallen; eine Ausweitung auf bis zu eine Million Liter jährlich solle europarechtlich geprüft werden. 
Quelle: FVDZ, Tagesspiegel

Sport und Praxis: Alles eine Frage von Mindset und Motivation
Es war eine kurze, aber sehr gelungene Pause von Politik und Problemen, die Triathletin und Zahnärztin Maria Paulig mit nach Kassel zur HV gebracht hat. Als Guide im Paratriathlon hat Paulig gemeinsam mit der sehbehinderten Sportlerin Anja Renner die Bronzemedaille bei den Paralympics 2024 in Paris und inzwischen noch einige weitere Wettkämpfe gewonnen. Bei der HV berichtete Paulig über ihre sportlichen Erfolge und die Teamleistung der Sportlerinnen bei den Paralympics und schlug dabei den Bogen, was durch diese Erfahrungen für den Alltag und sogar in der Zahnarztpraxis zu lernen ist. Denn die Teamarbeit beim Sport zwischen einer Sportlerin mit und einer Sportlerin ohne körperliche Beeinträchtigung lehrt vor allem eins: Es gibt für alles eine Lösung – auf die Perspektive kommt es an. Wer immer nur Probleme sieht, erkennt die Lösung nicht. Neugier statt Angst vor dem Unbekannten, Disziplin, Motivation und ein hohes Maß an Resilienz sorgen dafür, den Fokus auf das Ziel zu behalten. „Alles eine Frage des Mindsets – das ist im Sport so, aber auch bei der Arbeit“, sagt die Triathletin. Und: Vertrauen ist wichtig. „In unserem Team im wahrsten Sinne des Wortes blindes Vertrauen“, scherzt die Zahnärztin, um gleich dazuzusetzen: „Das gilt aber auch in jeder Praxis – man muss auf sein Team vertrauen und man muss sich aufeinander verlassen können.“ Bei den HV-Delegierten kam Paulig Mini-Intervention mit dem Titel „Über Grenzen hinaus – Chancen entstehen lassen“ sehr gut an – und schuf positive Energie für die weiteren Beschlüsse des Tages.  

GREEN DENTISTRY Award: Erste Preisträger feierlich ausgezeichnet
Die Verleihung des ersten GREEN DENTISTRY Awards fand am Freitagabend beim Geselligen Abend der HV im Glashaus Kassel statt. Die Preise überreichten der Bundesvorsitzende Christian Öttl, seine Stellvertreterin Jeannine Bonaventura und Geschäftsführer Ralf Rausch. Organisator Riccardo Schwarz begleitete die Verleihung. Auf der Bühne hatten die Preisträger und Preisträgerinnen die Möglichkeit, ihre Projekte persönlich vorzustellen: Anna-Lena Hillebrecht gewann mit „Special Smiles“ (Soziales Engagement), Sven Molitor mit „Mehrweg statt Einweg“ (Ressourcenbewusstsein) und Lisa Hezel mit „Lückenschluss im Versorgungsmangel“ (Innovation). Im Anschluss bot sich die Gelegenheit, bei gutem Essen und Musik mehr über die Projekte zu erfahren und sich mit den Ausgezeichneten auszutauschen. „Wir freuen uns sehr über den Preis und auf zukünftige Unterstützung bei den nächsten Aktionen von Special Smiles. Und natürlich auf einen schönen Abend“, sagte Hillebrecht. Eine Überraschung gab es noch zum Schluss: Ein vierter Award ging in der Kategorie „FVDZ-Macher“ an den Leipziger Studenten Daniel Pege und die Leipziger Zahnärzte Andreas Huth und Thomas Drachenberg (Landesverband Sachsen) für ihr Projekt „Zahn-Automat“, das die Materialversorgung der Leipziger Studierenden verbessern soll. 

Studierendenarbeit: Grünes Licht für Praxis-Patenschaftsprogramm
Mit großer Zustimmung hat die Hauptversammlung einen vom Bundesvorstand stellvertretend für die Studierenden eingereichten Antrag zur Entwicklung eines Praxis-Patenschaftsprogramms angenommen. Das vorgestellte Pilotprojekt soll Studierende und niedergelassene Zahnärztinnen und Zahnärzte zusammenbringen, den Nachwuchs während des Studiums unterstützen und für die Selbstständigkeit begeistern. Bereits am Mittwoch vor der Hauptversammlung hatten sich elf Studierende verschiedener Universitäten zu einem Workshop getroffen, um weitere Themen und Projekte für die Studierendenarbeit auszuarbeiten. Dazu gehören der Patientenmangel an Universitäten, die Weiterentwicklung des HV-Planspiels sowie die Stärkung der Studierendenarbeit in und mit den Landesverbänden. Im Workshop beschlossen die Studierenden zudem, künftig unter dem Namen „Arbeitskreis Nächste Generation" aufzutreten. 

FVDZ-Laufinitiative: Sportlicher Abschluss in Kassel
Früh aufstehen hieß es beim Finale der diesjährigen FVDZ-Laufinitiative im Rahmen der Hauptversammlung. Trotz Dunkelheit und des vollen Tagesprogramms fanden sich am Freitag und Samstag einige motivierte Läuferinnen und Läufer zusammen. Jeweils um 7.15 Uhr ging es durch einen Park in der Nähe des Tagungshotels. Nach den B2Run-Stationen in Hamburg, Leipzig, München, Frankfurt und Berlin sowie dem sportlichen Angebot auf dem Zahnärztesommerkongress in Binz bildeten die gemeinsamen Morgenläufe in Kassel den sportlichen Abschluss der FVDZ-Laufiniative.

Ehre, wem Ehre gebührt
In diesem Jahr wurden gleich zwei langjährige und sehr verdiente Mitglieder mit der Ehrenmitgliedschaft des Freien Verbandes ausgezeichnet: die „FVDZ-Urgesteine“ Joachim Hüttmann und Peter Engel. Hüttmann hat sich durch sein Engagement für den FVDZ weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus einen Namen gemacht. Als „wandelndes Lexikon der Standespolitik“, wie er in der Laudatio des FVDZ-Bundesvorsitzenden Christian Öttl genannt wurde, hat Hüttmann lange Jahre den FVDZ-Newsletter „Freifax“ und später das „FVDZ aktuell“ verantwortet ebenso wie das Verbandsmagazin „Der Freie Zahnarzt“. Peter Engel, der ebenfalls weit über 40 Jahre Mitglied im FVDZ ist, ist vor allem für seine langjährige Tätigkeit für die Bundeszahnärztekammer bekannt, an deren Spitze er 13 Jahre lang stand. Mit dem goldenen Ehrenzeichen des FVDZ wurden bei der HV Bernhard Hammer (Landesverband Rheinland-Pfalz) und der ehemalige nordrheinische KZV-Chef Ralf Wagner ausgezeichnet.

 

Praxistipp der Woche

KI-Bilder für die Praxis 

Auch bei Fotos liegt der Qualitätsunterschied im Prompt. Der geht ins Detail – und erinnert an ein Storyboard.

Den gesamten DFZ-Artikel finden Sie hier.

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